Emma

  Ich rufe sie oft "Tante Emma" smile

 

Emma, 6 Jahre alt, klein und zart war sie auf der Suche nach ihrem Glück.

Am 08.06.2013 ist sie als Pflegehund bei uns eingezogen, anfangs noch recht zurückhaltend.

Kurze Zeit später hatte sie ihre Scheu uns gegenüber abgelegt. Sie lies sich streicheln und wollte bereits immer dabei sein. Besuchern und den Menschen draußen ging sie noch aus dem Weg. War es draußen laut (schreiende/hektische Kinder, vorbeifahrende Autos, viele Menschen, bellende/keifende Hunde …) war ihr das unangenehm, sie suchte dann Schutz bei uns und im Rudel. Als Einzelhund hätte ich Emma nicht vermitteln wollen.

Mit unseren Hunden und den Katzen versteht sie sich bestens. Sie liegt meistens mit Elisha zusammen auf einem Kissen, gerne geht sie auch mal auf die Couch wink Die Nächte verbringt sie am liebsten mit bei uns im Bett, ist es ihr zu warm, geht sie in eines der Hundebetten. Nachdem sie anfangs die Treppen gar nicht und später nur nach oben gelaufen ist, läuft sie diese  jetzt auch wieder runter.

Emma ist eine ruhige Maus, die aber zwischendurch auch gerne mal aufdreht und ihre Lebensfreude zeigt. Sie rennt, springt und hüpft dann durch Haus und Garten, es ist eine wahre Freude ihr dabei zuzusehen. Bekommt sie ein Leckerli, wirft sie es erst mal in die Luft und spielt damit, bevor sie es verzerrt oder im Garten verbuddelt wink Ihre Mahlzeit nimmt sie mit den anderen Hunden zusammen ein, es gibt dabei keinen Stress. Hat sie ihre Schüssel leer und ausgeleckt, werden die anderen kontrolliert und notfalls geleert. Galgotypisch ist sie ein kleiner Dieb, klaut auch vom Tisch.

Wenn ich mal kurz weg bin oder aus dem Büro nach Hause komme, ist ihr Freude über das Wiedersehen groß. Sie dreht dann richtig auf, springt dabei auch gerne mal über die anderen Hunde hinweg um bei der Begrüßung in der ersten Reihe stehen zu können. Emma möchte viel Streicheleinheiten und Zuwendung wenn sie einmal aufgetaut ist. Wird einer der anderen Hunde gestreichelt, schiebt sie sich IMMER dazwischen. Die einen würden sagen, dass sie sehr anhänglich und/oder eifersüchtig ist, die anderen bezeichnen sie als aufdringlich.

Emma ist wie eine Blume, der man etwas Zeit geben muss bis sie in ihrer vollen Blüte erstrahlt. Aber es lohnt sich definitiv smile

Der Mittelmeertest hat ergeben, dass Emmas Test auf Filarien schwach positiv ist, eine Therapie wurde sofort eingeleitet und ist inzwischen abgeschlossen. Mehr über Filarien kannst du hier erfahren.

Emma hat auch schon ihren ersten Urlaub in Spanien mit uns verbracht und hat das Prädikat "urlaubstauglich" erworben smile
Auf das Meer kann sie gut verzichten, die Wellen sind ihr nicht ganz geheuer, aber alles andere war ok auch die lange Autofahrt hat ihr nichts ausgemacht.

Den Freilauf haben wir auf einer eingezäunten Hundewiese getestet. Sie entfernt sich nicht weit und guckt immer wo wir sind. Anfangs blieb sie nur bei uns stehen, jetzt rennt sie auch mal einige Runden, ab und zu auch mit fremden Hunden. Wenn ich mich verstecke, sucht sie mich ganz geschwind. Und weil sie sich gut rufen lässt und sofort kommt, darf sie jetzt auch im nicht eingezäunten Gelände ohne Leine laufen.

Emmas Fotogalerie (weitere Fotos findest du unter Fotoimpressionen)

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Miriam

Miri (Miriam) kam im Alter von ca. 3,5 Jahren im Februar 2015 zu uns in Pflege. Sie lebte zu dem Zeitpunkt bereits ein Jahr in einer deutschen Familie, aber das Zusammenleben hat aufgrund ihrer Ängste dort nicht geklappt. Niemand wollte sie dann aufnehmen, der Verein wollte sie nach Spanien zurück schicken. Das ist für uns ein absolutes no go und so kam sie zu uns.

Miri konnte nicht alleine bleiben (auch nicht in Hundegesellschaft) und hat Ängste, die nicht kontrollierbar sind. Ist augenscheinlich alles gut, kann im gleichen Augenblick alles ganz anders sein. Sie ist daher nur in einem gesicherten Gelände ableinbar, fremde Menschen begegnet sie unsicher. Das Verhalten hat sich inzwischen gebessert, aber es ist nicht weg. Nach 1,5 Jahren waren wir das erste Mal wieder in einem Restaurant smile Inzwischen können wir sie auch mal etwas länger zu Hause lassen, ohne ständig Angst haben zu müssen, dass sie die Wohnung auseinander nimmt.

Miri ist eine ganz liebe Maus und kuschelt gerne, in der Nacht sucht sie den Körperkontakt. Im Auto fährt sie problemlos mit, freut sich immer dabei sein zu dürfen. Das Zusammenleben mit unseren Katzen funktioniert sehr gut, draußen allerdings gar nicht. Anfangs hat sie ganz toll mit Motte, unserem Pinscher, gespielt. Ich habe immer gesagt, dass Motte ihr Therapeut ist und ihr sehr geholfen hat.

Nach einem Jahr ohne Anfragen haben wir Miri adoptiert. So anstrengend es anfangs auch mit Miri war, umso mehr lieben wir sie jetzt und möchten sie nicht mehr missen. Miri ist das beste Beispiel dafür, dass es sich lohnt Geduld mit einer geschundenen Seele zu haben. Sie wird hoffentlich uralt und noch viel Spaß und Freude mit uns teilen.

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Mahela

Mahela, mein Mäusekind kiss

Ein Polizist hat Mama Leni und ihre 10 Welpen auf einem Feld entdeckt und die Tierschützer vor Ort gerufen. Die kleine Familie wurde eingefangen und ins Tierheim La Reserva gebracht. Als ich Mahelas Foto im Internet sah, war ich sofort total verliebt. Aber sie war ein Welpe, also scrollte ich weiter. Vier Wochen später wollte ich mich davon überzeugen dass sie vermittelt war, aber dem war nicht so. In der heutigen Zeit ist es leider nicht mehr so, dass Welpen immer  eine Familie finden, viele wachsen im Tierheim auf und werden dort alt. Das sollte Mahela nicht passieren, also nahm ich Kontakt mit ihrer Vermittlerin auf.

Ende September 2018 konnte ich Mahela am Transport abholen. Sie war noch so zart mit ihren vier Monaten, unser erster Galgowelpe. Mit ihr kam wieder Leben ins Haus, sie ist so erfrischend und hat welpentypisch natürlich auch viele Flausen im Kopf. Nichts ist vor ihr sicher, alles wird angekaut und im Garten übt sie sich als Gärtner. Fertig von der Arbeit kommt sie dann kuscheln, sehr gerne mit ganz viel Körperkontakt. Beim Wachsen kann man ihr zusehen, sie ist schon aus 3 Pullovergrößen heraus gewachsen und hat im Alter von 7 Monaten unsere Emma bereits eingeholt. Große Hunde, denen wir auf Spaziergängen begegnen und auf sie zukommen, machen ihr noch Angst. Gerne schreit sie dann auch mal, aber es wird immer weniger. Mein Mausilein und Mäusekind, wir sind so froh dich bei uns zu haben und sehr gespannt, wie du dich entwickeln wirst.

Mahelas Fotoalbum

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Merle

Merle, unsere liebe Oma kiss

Oma Merle hatte ausgedient und wurde im hohen Alter in der Tötung Mihailesti (Rumänien) abgegeben. Sie wurde zum Glück von Tierschützern dort entdeckt und durfte in das Dog Rescue Center in Bukarest umziehen. Als ich ihre Fotos mit den großen, traurigen Augen dort gesehen hatte, konnte ich gar nicht anders als sie nach Hause zu holen. Mir liegen die alten Fellnasen ja ganz besonders am Herzen, auch wenn das Leben mit ihnen recht anstrengend werden kann.

Ende November 2018 durfte ich Merle am Transport abholen. Ihr wurden zuvor noch die Zähne gemacht und ein kleiner Tumor entfernt. Merle ist so eine liebe Oma, sehr genügsam und einfach nur lieb. Einzig ihre Stubenreinheit  funktioniert nicht so toll. Entweder hat sie in Rumänien nicht mit im Haus gelebt oder es ist ihr Alter. Sie wurde mit 10 Jahren angegeben, aber mein Tierarzt und ich sind uns einig, dass sie min 13-14 Jahre alt ist. Ihr Gangbild entspricht einem noch viel älterem Hund, aber manchmal macht sie auch ein paar vergnügte Hüpfer. Werden ihre Beinchen beim Spaziergang schwer, fährt sie mit Motte im Buggy. Ihre Ohren funktionieren auch nur noch ein klein wenig, aber das kann auch Vorteile haben, Silvester z.B. wink

Wir wissen nicht wie alt Oma Merle wirklich ist und wünschen uns noch viele gemeinsame Jahre mit ihr. Sie wird immer zutraulicher und genießt es immer mehr gekrault zu werden. Anfangs hat sie sich steif gemacht, sobald man sie hoch genommen hat, inzwischen legt sie sich ab und kann auf meinem Schoß entspannt schlafen.

Merles Fotoalbum

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Eragon

Eragon, Urlaubsmitbringsel meiner Tochter aus Flensburg

Kater Eragon gehört eigentlich nicht zu meinen Fellnasen, sondern meiner Tochter. Sie hat ihn aus dem Urlaub mitgebracht, er war noch klein und süß und suchte eine Mama bei uns, die er in Sally fand. Die alten Miezen wollten damals nichts mit ihm zu tun haben, Sally war verliebt in ihn, hat ihn geputzt und umsorgt. Die beiden haben immer zusammen auf einem Kissen gelegen, Eragon ist mehr Hund als Katze. Wenn unsere Hunde sich ein Leckerlie bei Frau Nachbarin am Zaun abholen, steht Kater Eragon mitten in der Meute smile Er nimmt zwar kein Leckerlie an, aber lässt sich gerne mal streicheln.

Mit unseren Hunden versteht er sich bestens, besser als mit Leylin und Fenja, die er gerne mal ärgert. Er ist ein ganz lieber Perser, aber er hat auch den Schalk im Nacken. Manchmal hat er auch diesen Blick, ich sage dann immer, dass er den Wahnsinn in den Augen hat surprised Dieser Wahnsinn ist auch zu sehen, wenn er gebürstet werden soll, dass hasst er!

Der Umzug ins Haus war perfekt für den Kater. Eragon liebt den Garten, verbringt darin am liebsten den ganzen Tag. Nur ganz schlechtes Wetter lässt ihn mal im Haus verweilen, aber selbst dann sitzt er noch oft auf der überdachten Terrasse. Beim Einzug ins Haus gab es im Garten eine Hecke mit vielen Löchern, da ist er dann schon mal spazieren gegangen. Seitdem wir einen Zaun haben, bleibt er nur noch im Garten, finde ich total klasse, wird er nicht geklaut und nicht überfahren!

Wenn meine Tochter mal auszieht wird der Kater bei uns bleiben. Er braucht „seine“ Hunde und den Garten, mehr als den Menschen, er wäre ohne sie unglücklich. Wenn wir schon mal einen Flughafenhund für ein paar Stunden bei uns haben der keine Katzen mag und der Kater für die Zeit ins Dachgeschoss zu meiner Tochter muss, passt ihm das schon nicht cool

Eragon Fotogalerie (weitere Fotos findest du unter Fotoimpressionen)

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Unsere Fellnasen

Über mich ....

.... vor vielen Jahren wurde ich auf einem kleinen Bauernhof in Niedersachsen geboren. Familiäre Gründe haben meine Mama und mich später nach Duisburg ziehen lassen.

So geht es weiter ...